Street Pass

Der Nintendo 3 DS besitzt neben dem 3D Effekt auch einige vorinstallierte Programme, von denen ich heute den „Street Pass“ vorstellen will. Vorweg sei gesagt, dass die komplette Nutzung dieser Funktion auch deaktiviert werden kann.

Schritt 1: Man erstellt sich einen kleine lustige Figur, genannt den Mii, und gibt ihn zum Tauschen frei.

Schritt 2: Solange der 3DS an ist und man kein „altes“ Spiel spielt (normal DS oder früher), bzw man im Standbymodus ist, zählt der DS zurückgelegte Schritte und sucht in seiner Umgebung permanent nach anderen 3DS, die ebenfalls die Street Pass Funktion aktiviert haben. Sobald jemand gefunden wurde, werden die Miis ausgetauscht und der Benutzer erhält eine Nachricht. Ist der 3DS im Standbymodus in der Tasche, bemerkt man also nicht mit wem man da gerade irgendwas austauscht, von daher ist alles anonym. Diese Begegnungen werden gespeichert und erst beim nächsten Aufrufen des Street Pass Programms angezeigt.  Man sieht dann den von anderen erstellten, individuellen Mii, versehen mit einem Nicknamen. Man sammelt also gleichsam immer mehr Miis in seiner eigenen Lobby an.

Es sei subjektiv hinzugefügt, dass ich mir jedes Mal nen Ast freue, wenn ich zu Hause bin nachdem mein DS die U-Bahn Fahrt über an war und ich neue Begegnungen habe.

Damit nicht genug. Zu diesem Programm gehören zwei kleine Spiele, bei denen man die „gefundenen“ Miis einsetze kann, um „die Krone!“ zu retten, also Geister zu bekämpfen. Alternativ kann man auch Hilfshelden für Münzen anheuern, die man sich durch die gezählten Schritte verdient.

So gesehen ist es eine lustige Nebenbeifunktion, die schon in eine kleine Sammelleidenschaft münden kann. So werden zB auch die Anzahl der Treffen gezählt, was insofern interessant ist, als das man die Person die man „trifft“ nie gesehen hat, man weiß nur sie war eine der Personen in der U-Bahn, am Bahnsteig oder sonstwie in der Nähe.

Durch oben genanntes Spiel kann man tolle Kopfbedeckungen erhalten, durch die man seinen Mii verschönern kann. Ich laufe gerade mit einer tollen Mario Kappe durch die Gegend.

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Der erste Tag im neuen Semester.

Wie kann das neue Semester besser beginnen als mit einer Kinderinvasion am Bahnhof? Eine ganze Grundschulklasse auf dem Weg ins Deutsche Bergbau Museum. Es handelte sich um ca. 30 Kinder, ein Blinder hätte vermutlich 300 getippt. Die beiden Fachkräfte taten mir fast ein bisschen Leid, wie sie etwas von „leider bitte“ murmelten. Aber natürlich kann man aus sowas auch Vorteile ziehen: Keine U-Bahn kann abfahren, während Kinder die Tür blockieren. Ich konnte also ganz entspannt die Treppen runtergehen und hab die Bahn bekommen.

 

Natürlich bin ich in einen anderen Wagon eingestiegen

 

Am Ort des Wissens selbst angekommen, durfte ich auch noch direkt Zeuge einer neuen Begrüßungsform werden:

A sieht B und läuft auf sie zu. *tick tick Schulter*. B sieht A. 4 Stöpsel werden aus der (zum Glück!) selben Anzahl Ohren gezogen. Und schon ist großes „Hallo!“ angesagt.

Leider habe ich, wie 60 ander Studenten, das Seminar „Verteilungsgerechtigkeit nicht bekommen. Was zur Folge hat, dass ich das Gold in unserer Gildenbank weiterhin für mich behalten muss.

Leider war das Seminar nur für 40 Personen, 100 waren im Raum. 11 der 40 zugelassenen waren allerdings nicht anwesend- deren Plätze sind weg und werden nun nochmal durch Losverfahren verteilt. Ich bin gespannt.

 

Mit dem NRW Semesterticket nach Hessen

Mitunter ist nicht zwangsläufig die Bahn an allem Schuld. Ich habe in meiner Bahncard-Zeit mit dem ICE sogar ausschließlich positive Erlebnisse gehabt. Doch nun kommt eine neue Hürde in das Schienenspiel: Verkehrsverbunde.

Ich besitze ein NRW Semesterticket. Ziel ist Melsungen in Hessen. Das bedeutet also kostenlos bis Warburg und von da aus dann ein Zusatzticket. Das herauszufinden ist einfach, doch nun kommt der schwere Part: Wo kaufe ich dieses Ticket?

Der Bahnautomat ist da recht eigen. Oder in Herne zumindest konsequent. „Du kriegst hier kein Ticket.“ Natürlich wurden auf dem Display nettere Worte verwendet:

Verkauf nur am Abfahrtsbahnhof.

Gilt allerdings nur für Nahverkehr, der Verbund ist NVV. Ein Bahn IC Ticket könnte ich bekommen, kostet nur schlappe 7 Euro mehr, einfache Fahrt.

Also auf in den Bahnshop. Der durchaus nette Mensch dort versuchte erst, mich noch an den Automaten zu verweisen mit Sachen wie „Expresstickets“. Nun gut, man weiß ja auch nicht mit was er sich täglich rumschlagen muss, vermutlich Leute die versuchen mit den Automaten zu reden oder die Tastatur suchen.

Wir, ich hatte meine Freundin natürlich dabei, beteuerten, der böse Automat würde absolut keine Fahrkarte ausspucken wollen. Also schloss der Bahnmitarbeiter sein 1-Mann Büro ab (nur eine kleine Servicestelle in Herne) und ging mit uns zu dem Automaten. Er versuchte alle ihm bekannten Wege an ein Ticket zu kommen, sah ein, dass das IC Ticket zu teuer ist und bestätigte uns, alles richtig gemacht zu haben – so ein Ticket gibt es Aufgrund der Sperrungen der Verkehrsverbunde nur direkt am Schalter. Er sagte, so ein Fall wie bei uns gäbe es einmal in 10 Jahren. Aber ich habe nachgefragt: Wenn wir innerhalb von 10 jahren nochmal nach Hessen wollen, dürfen wir trotzdem direkt zu ihm.

Wer also ein ähnliches Problem hat direkt an den Schalter und freundlich auf diese Problematik hinweisen, die Leute da können wirklich helfen.

Windig und sonnenlos.

„Und dann fährt noch eine S2 alle 20 Minuten von Herne nach Wanne-Eickel. Und immer vom selben Gleis.“ – Erstaunlich.

So beginnt also der Tag, umgeben von intelligenten Menschen in der U-Bahn Station. Hübsch windig war es, aber ich mag Wind ja auch irgendwie. Solange er keinen Regen mitbringt.

Der Prof schaffte es, sein mitgebrachtes Video auf die Leinwand zu werfen. Leider scheiterte er beim Ton. Zum Glück ist ja um die Ecke der IP-Pool der Fakultät. Leider fühlte sich da wohl niemand zuständig. „Da können sie sich höchstens an den Hausmeister wenden.“ Die Kommilitonin kam dann mit einem Zettel in der Hand zurück. „Das ist ein Fehlerprotokoll. Man kann hier das Problem eintragen und das wird dann weitergeleitet.“ Es flutscht an der „Elite Uni“.

Selber Prof schaffte es auch leider nicht, die Anwesenheitsliste pünktlich rumzugeben. Genauer gesagt kam er am Ende der Stunde damit an. Anstatt zu sagen „dann heute halt mal ohne“ durften sich also nochmal 80 Studenten um einen Zettel prügeln. Er selber schaute sich den Pulk nur kurz an und hatte wohl selber keine Lust zu warten. Also wurde ein Student beauftragt ihm die Liste hochzubringen.

Ich hoffe er steckt sie ihm dahin wo die Sonne nicht scheint.

Und es geht weiter

Neues Jahr, neues Spiel, neues Glück.

Ja, nein, abwarten.

Ein neues Jahr ist unbestreitbar, aber mein Spiel werde ich sobald wohl nicht wechseln. Einschränken nun nach den Ferien, ok, aber das war zu erwarten. Irgendwann muss man ja mal mit Uni fertig werden, auch wenn Studiengebühren nun bald wieder der Vergangenheit angehören. WoW bietet was ich erwartet habe, abzuwarten bleibt nun wie der Raid verlaufen wird. Aber bisher bin ich sehr zufrieden und so sollte es auch bleiben. Wenn ich es gleichzeitig hinbekomme, nicht alle 9 Twinks auf lvl 85 zu bringen und herotauglich auszustatten, sollte ich auch genügend Zeit für lästige Klausuren haben. Und lustige Hausarbeiten natürlich.

Schnee schmilzt vor sich hin, also keine lustigen Trampelpfade mehr auf der Unibrücke. Dafür steht die Sonne in so einem Winkel, dass man ein wenig geblendet wird wenn man normal geradeaus gucken möchte. Aber auf dem Unigelände gucke ich eh lieber nach unten, so oft wie Leute hier schon durch diese Steinplatten durchgebrochen sind…

An meinem Geburtstag hatte die lustige Figur bei Wii Fit (die mit dir spricht und aussieht wie das Balance Board) eine Partymütze auf. Das fand ich irgendwie genial. Außerdem kam von Nintendo auch die einzige sinnvolle automatische Geburtstagsmail von meinen diversen Anmeldungen im Internet, nämlich 10 Sterne! Die anderen hatten nur Werbung, Verzeihung, „besondere Geburtstagsangebote“ für mich. Danke Nintendo! Dafür kaufe ich mir auch Mario Sport Challange.

Nachbarschaftskontrolle

Die Hausordnung schreibt jedem Mieter vor, nach einer Liste abwechselnd Keller und Bürgersteig zu reinigen. Diese Liste hängt im Flur aus. Unser neuer Oberst Blockwart hat nun dort, wo man normalerweise sein Zeichen für gereinigt reinschreiben soll, bei den Versäumern „nicht gereinigt“ eingetragen. Diese Sonderrechte hab ich nicht in der Hausordnung gefunden. Er selber scheint es aber auch nicht zu machen, jemand anders schrieb dann bei ihm „nicht gereinigt“. Und er hatte den Keller auch wirklich nicht gereinigt wie ich heute, als ich an der Reihe war, festgestellt habe. Er war wohl anderer Ansicht: das „nicht gereinigt“ bei ihm wurde mit Edding übermalt und hinter seinem Namen ein Haken gemacht. Nach ihm wurden natürlich wieder fleißig „nicht gereinigt“ verteilt.

Diese Woche war ich an der Reihe, habe alles gemacht und nicht nur mit Datum unterschrieben: Neben meinem Namen auf der Liste ist nun noch ein 1+* zu sehen. Wenn beim Blockwart ohne Keller (und ich weiß nicht, ob er überhaupt was gemacht hat) schon ein Haken wert ist, habe ich mir diese kleine Anerkennung ja wohl verdient.
Mal gucken wie es weitergeht.

Mittwoch

Ich bin zu Hause geblieben. Habe brav eMails geschrieben und sogar schon eine mit „gute Besserung“ von einem Dozenten zurückbekommen. Anwesenheitspflicht ist schon was feines. Sonst hab ich nicht viel gemacht, außer mich auf Gesundung konzentriert. Ein wenig Haushalt. Donnerstag ist ja endlich der neue Termin für die Spülmaschinenreparatur. Bin schon sehr gespannt, ob die Fehlerdiagnose diesmal richtig war und der Techniker diesmal mit dem richtigen Ersatzteil kommt.

Abends ein wenig WoW gespielt. AQ20/40 und MC einmal lustig durchrennen. War sehr schön, mal wieder mit den ganzen Leuten im TS zu sein und Gegner zu verhauen, habe ich schon vermisst irgendwie. Hoffe das wird dann zu Cata was mit einem entspannten 10er Raid. Als Bettlektüre habe ich dann mal wieder „Onkel Dagobert, sein Leben, seine Milliarden“ ausgegraben. Ein tolles „Buch“!

Mein Lieblingsbuch! ;)