Warum ein Kataklysmus toll ist

Der Kataklysmus, altgriechisch Kataklysmos, in etwa „überschwemmen“, hat begonnen. Und wieder einmal kann man Blizzard nur ein Lob aussprechen. Nicht nur die grafische Überarbeitungen (Wasser.. es sieht endlich aus wie Wasser!), sondern auch und vor allem die Gebietsüberarbeitungen sind einfach genial geworden. Da auch ich hin und wieder in der Uni bin, hatte ich noch gar nicht die Zeit viele der neuen Gebiete zu besuchen, doch was ich gesehen habe hat mich umgehauen. Nicht nur, dass Blizzard die Quests generell, wie auch schon zu WotlK, weiterentwickelt hat, nein auch die Art und Weise der Geschichtseinbettung ist gelungen. Ich habe als Hordler immer wieder mit meinen Chars das Hügelland eingenommen, nun ist dort endlich ein untoter Außenposten. Ich habe endlose Male die Kessel der Geißel in den westlichen Pestländern zerstört, heute freue ich mich über die grüne Landschaft, über ein Andorhal das langsam wieder aufgebaut wird, über Felder und Höfe ohne Kessel dafür mit Pflanzen und Gemüse ausgestattet. Ich trauere über den Dammriss in Loch Modan und sehe ein Westfall ohne Defias, dafür mit genug neuen Problemen. Dieser letzte Patch spricht wieder den Rollenspieler in mir an, der auch gerne mal Questet um der Quest Willen und nicht für lvl 60/70/80 (bald 85). Es macht einfach Spaß, mal eben eine der neuen Quest zu erfüllen und dabei zu sehen, wie sich alles was man kannte nicht nur verändert, sondern logisch weiterentwickelt hat. Obwohl mit dem Kataklysmus nur wenig für einen lvl 80 Char verändert wurde, was den Endcontent angeht, gefällt mir das Addon jetzt schon besser als das Letzte, ohne WoW-Cataclysm überhaupt schon gespielt zu haben. Ich habe wenig aus der Beta gesehen und kenne keines der neuen Gebiete. Doch meine Erwartungen wurden schon jetzt übertroffen. Jetzt brauch ich nur noch Semesterferien. Aber wird auch so gehen. Dienstags habe ich nur wenig Uni, das muss ich dann nutzen um Mittwoch auch meine 6 Stunden dort zu bleiben. Aber da bin ich heute optimistischer als vor ein paar Jahren, auch diese „Quest“ zu erfüllen.

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Nachbarschaftskontrolle

Die Hausordnung schreibt jedem Mieter vor, nach einer Liste abwechselnd Keller und Bürgersteig zu reinigen. Diese Liste hängt im Flur aus. Unser neuer Oberst Blockwart hat nun dort, wo man normalerweise sein Zeichen für gereinigt reinschreiben soll, bei den Versäumern „nicht gereinigt“ eingetragen. Diese Sonderrechte hab ich nicht in der Hausordnung gefunden. Er selber scheint es aber auch nicht zu machen, jemand anders schrieb dann bei ihm „nicht gereinigt“. Und er hatte den Keller auch wirklich nicht gereinigt wie ich heute, als ich an der Reihe war, festgestellt habe. Er war wohl anderer Ansicht: das „nicht gereinigt“ bei ihm wurde mit Edding übermalt und hinter seinem Namen ein Haken gemacht. Nach ihm wurden natürlich wieder fleißig „nicht gereinigt“ verteilt.

Diese Woche war ich an der Reihe, habe alles gemacht und nicht nur mit Datum unterschrieben: Neben meinem Namen auf der Liste ist nun noch ein 1+* zu sehen. Wenn beim Blockwart ohne Keller (und ich weiß nicht, ob er überhaupt was gemacht hat) schon ein Haken wert ist, habe ich mir diese kleine Anerkennung ja wohl verdient.
Mal gucken wie es weitergeht.

12 Uhr, und alles ist gut.

Ich bin wieder gesund, munter und in der Uni.

Eben wurde festgestellt, dass Töten verboten ist. Was wäre die Welt ohne uns Philosophen?

Ich stelle fest, dass heute wohl ein Mehrdeutigkeitstag ist. Ich wollte schon immer wissen, warum die sichere Stelle beim Fangen „Dreier“ heißt. Eine unschuldige Suche bei Google führte nicht ganz zu dem gesuchten Ergebnis. Ich habe auch bisher noch keines gefunden, außer dass es laut Wiki wohl auch „Aus, Frei, Freio, Dreier, Friede, Hamme, Hola, Hole, Bunde, Ruder, Halu, Klippo, Kobi, Christ, Bahne, Heim, Haus, Mal, Malle, Pulle, Inne, Boot, Bord, Borde, Bude, Otte, Pott, Pax und Potte“ heißt.  In der Vorlesung zur Weltenverbesserung geht es gerade um Supererogation; hier darf sich jeder selber die Assoziation aussuchen.

Ein neues Borgschiff hat 4 Föderationsschiffe unter dem Kommando von Admiral Sand vernichtet. Es geht aufwärts.

Es ist nun 14:53, aber das hätte nicht in die Überschrift gepasst.

Assoziation

Mittwoch

Ich bin zu Hause geblieben. Habe brav eMails geschrieben und sogar schon eine mit „gute Besserung“ von einem Dozenten zurückbekommen. Anwesenheitspflicht ist schon was feines. Sonst hab ich nicht viel gemacht, außer mich auf Gesundung konzentriert. Ein wenig Haushalt. Donnerstag ist ja endlich der neue Termin für die Spülmaschinenreparatur. Bin schon sehr gespannt, ob die Fehlerdiagnose diesmal richtig war und der Techniker diesmal mit dem richtigen Ersatzteil kommt.

Abends ein wenig WoW gespielt. AQ20/40 und MC einmal lustig durchrennen. War sehr schön, mal wieder mit den ganzen Leuten im TS zu sein und Gegner zu verhauen, habe ich schon vermisst irgendwie. Hoffe das wird dann zu Cata was mit einem entspannten 10er Raid. Als Bettlektüre habe ich dann mal wieder „Onkel Dagobert, sein Leben, seine Milliarden“ ausgegraben. Ein tolles „Buch“!

Mein Lieblingsbuch! ;)

Dienstag

Der Dienstagmorgen startete großartig: Sandi hat mein zweites Schiff zerstört. Macht aber nichts, ich habe noch ein paar diabolische Pläne in der Hinterhand. Uni war grandios. Seminar fängt mit dem spannenden Vortrag eines Stundenprotokolls der letzten Woche an. Super. Danach Referat, 80% Biographie, 10% Inhalt, 10% Pausen. Dabei könnte Deutschlandmythen doch ein so interessantes Seminar sein. Mal abwarten, was passiert wenn wir die „Basics“ durch haben. Kleine Anekdote: Kommilitonin kommt etwas zu spät und steht recht lang in der Tür, vermutlich auf Sitzplatzsuche. „Na, haben sie ihre Inspektion gleich mal beendet?“

Rest des Tages war nix. Wie angedeutet, ist mir Uni gesundheitlich noch nicht so gut bekommen. Vermutlich lag das auch an der nassen Kälte auf Hin- und Rückweg. Wieder mal Tee und Decke angesagt. Und ein wenig Zeit gehabt für ein tolles Online-Begleitseminar zu meinem Geographen Kurs. Mit lustigen Fragen betreffend Wetterentwicklung nach Morgenröte und Himmelsrichtung mit einer analogen Armbanduhr bestimmen. (Das ist das Dingen mit den Zeigern, die Ąlteren werden sich erinnern.)

Bin dann Mittwoch auch zu Hause geblieben.

Montag

Es war eine zerstückelte Nachtruhe, gelegentlich (100-200 mal) unterbrochen von ein wenig Husten. Ein Arztbesuch war so langsam wohl doch angebracht. Vorher startete ich mit Sand meine erste richtige Skrupelrunde. Und Sand zerstörte mein erstes jemals bei Skrupel gebautes Kampfschiff. Der Schmerz konnte jedoch gelindert werden, als meine wunderbare Freundin mir Kaffee an den Schreibtisch brachte. Mein Auto hat erst Ende des Monats seinen Arzttermin. Ich sofort. Zur Umgehung dieser temporalen Problematik nahm ich also den Bus. Kann auch sehr unterhaltend sein, vor allem wenn ältere Leute zusteigen und sich begrüßen. „Waltraud!“ „Hallo Ingetraud, gar nicht gesehen.“ „Du wer ist denn da gestorben in der Schreberlaube?“ Jaja, die „wie geht´s“ – Frage wurde vermutlich langweilig.

Über die Wartezeit beim Arzt kann ich nur wenig berichten. Er spielt mit meinem Vater zusammen Basketball (hab auch schonmal mitgespielt), außerdem bin ich Privatpatient.

Bei der recht kurzen Untersuchung fiel dann mein WoW T-Shirt auf, welches ich zufällig an hatte. So kamen wir auf WoW, was er auch seit Release spielt. Hauptsächlich angefangen in einer 5er Gruppe, die den Kontakt untereinander halten wollte, nachdem man beruflich deutschlandweit voneinander weggezogen ist.  Keine schlechte Idee eigentlich.

Leider ist er kein aktiver Raider, nen Arzt als Heiler im 10er wäre es gewesen 😉

Wieder zu Hause und mit den verschriebenen Drogen präpariert habe ich mich mit Sam erstmal bei einer Folge Supernatural entspannt. Passend dazu gab es Döner aus der neuen Dönerbrude um die Ecke – die Alte hatte ja leider wieder zugemacht. Bin schon sehr gespannt, wie lange sich die nun halten wird. Der Rest des Tages war dann auch eher ausklinghaft. Ein wenig LoL gespielt, warm gehalten, Uniscript gelesen und früh ins Bett. Leider gehts mir heute trotzdem noch nicht viel besser. Und der Weg zur Uni war auch viel zu kalt.

Mitleid

Ich kränkle (mal wieder) ein wenig, schon seit ein paar Tagen. Dumm nur, wenn man dann eine Schiedsrichteransetzung hat, und man nicht schon eine Woche vorher krank ist. Ebenso dumm, wenn man wie ich nicht auf körperliche Schonung eingestellt ist und auch mal mit Husten pfeift. Abgesehen davon, dass heute sowieso niemand Zeit gehabt hätte mich zu vertreten. Auch eine Nacht wie die heute, geprägt durch Aufwachen mit Hustenreiz, lässt mich da kalt. Ich saß also trotzdem in meinem Auto, mit leichten Halsschmerzen, und mein Auto zeigte sich solidarisch – es röchelte ein wenig mit. Es schien also nicht nur mir heute Nacht zu kalt gewesen sein. Leider war ich sowieso schon spät dran und fühlte mich krank. Unwissend, wen man überhaupt noch hätte anrufen können (wie gesagt eh keiner Zeit gehabt heute), wertete ich es als ein Zeichen, ging wieder nach Hause, trank was Warmes und wickelte mich in eine Decke.

Ich möchte nochmal auf den Titel des Blogeintrags aufmerksam machen.

Danke.