Geographen reisen wirklich anders.

Nachdem bereits in der letzten Woche ein Schweizer (sehr langsam) eine Einführung in die Schweiz und vor allem die dortige Bahnpolitik gegeben hat, beschäftigen wir uns heute mit Wolken. Die Rede ist von dem wunderbaren Modul im Optionalbereich „Geographen reisen anders.“
Das ganze ist ja als eine Ringvorlesung angedacht, d.h. jede Woche ein neuer Dozent. Heute also Professor Wolke, sieht zumindest so aus, hat einen lustigen Wollpulli mit den Himmelsrichtungen an und erzählt über Wolken und Wetter. Gerade machen wir lustiges Wolkenraten, also „was sehen sie?“ In meiner Drachenwolke hat er leider zwei sich küssende Fische gesehen, deswegen habe ich nun keine Lust mehr. Neben mir isst jemand Mandarinen, ich möchte sie töten. Warum habe ich nur kein Leberwurstbrot dabei?
Begonnen hat die Stunde übrigens mit lustigen Bauernregeln. Bin jetzt schon gespannt was noch alles kommt.

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„Die Philosophen, die wir lesen werden, leben alle noch.“

Die erste Uniwoche habe ich hinter mir, in der Zweiten befinde ich mich grade. War die erste noch geprägt von Einführungsveranstaltungen, in denen Reader ausgeteilt und Seminarpläne verteilt und vorgelesen wurden, scheint es nun wirklich Inhaltlich zu beginnen.

Ehrlich gesagt bin ich schon recht neugierig auf mein, so gesehen, „aktuelles“ philosophisches Semester. Nicht nur, dass in einem Seminar nur Autoren gelesen werden die noch leben; ich belege zusätzlich noch ein Seminar zur Wirtschaftsethik, auch ein doch recht aktuelles Thema, sowie eine von mir so genannte „Weltenverbesserungsvorlesusng“: Positive Pflichten, soziale Rechte und Weltarmut als philosophisches Problem. Das beginnt in wenigen Minuten.

Für die Hobbyphilosophen habe ich dazu noch folgende Fragestellung:

Wenn ein Mann im Wald seine Gedanken äußert, und es ist keine Frau in der Nähe die ihn hört; hat er dann trotzdem noch unrecht?