Kleine politische Ecke: Überschriften

Geheimbünde
FDP Parteibücher bei Richtern des Bundesverfassungsgerichts gefunden.

Kuriose Aktiengeschäfte
Berlusconi erklärt Rücktritt vom Rücktritt, deckt sich mit Aktien ein und tritt nochmals zurück.

Das Ende des Preisirrsinns
Media-Markt-Vorstand wegen Schmiergeldaffäre verhaftet.

Fundbüro
IWF Chefin sucht verlorenes Jahrzehnt in China.

Konsequente Gleichberechtigung

„Machst du das bei deiner Freundin auch so?“ sagt die etwas empörte Stimme, nachdem er beim Aussteigen sich dem allgemeinen Drängeln angeschlossen hatte und ihr keinen Vortritt ließ. „Natürlich nicht!“ gab er zurück, „das lässt sich doch auch gar nicht vergleichen.“

„Frauen den Vortritt lassen ist gutes Benehmen.“ Punkt.

„Oder ausgelebter Anachronismus.“ Doppelpunkt.

Der weitere gemeinsame Fußweg ließ sowohl Platz als auch Zeit für weiterführende Erklärungen.

„Zu meiner Freundin habe ich eine ganz andere Beziehung, was aber nichts mit dem Geschlecht zu tun haben muss. Wir beide,„ er machte eine einladende Handbewegung, „sind uns gänzlich unbekannt. Wir wissen nichts voneinander, das gegensätzliche Geschlecht mal außen vor gelassen. Doch konsequente Gleichberechtigung gibt dir nicht mehr Rechte als mir in diesem Gedrängel. Denn wir sind ja nun gleich.“

Rechts ging es zur Philosophie, links zu den Ingenieurswissenschaften. Ihre Wege trennten sich.

Kommentare

Welches Comeback denn ??????? Er läuft das erste mal auf !!!!! Bild.de ich seit wie immer nur SCHLECHT !!!!!!!!!!!!!!!

Man kann natürlich darüber streiten, ob es persönliches Comeback oder eines bei seinem neuen Verein ist. Über vieles andere jedoch nicht. Und da viele ja ihr Geburtsdatum dazuschreiben, wenn ihr Wunschnick nicht verfügbar ist, weine ich gleich doppelt.

Ruffy1986schrieb

Warum ich die Seite überhaupt lese? Sie hat mehr Unterhaltungspotenzial (vormals „-potential“) als die Titanic Seite.

 

Irreale Kurzgeschichten.

I. Das Wetter begann eindeutig gegen ihn zu arbeiten. Zum zweiten mal bereits wendeten sich Blatt und Nässe in jenem Augenblick, als er auf kleinen Botengängen gerade sein Ziel erreicht und abgearbeitet hatte, den Rückweg startend. Vielleicht wäre ES besser gewesen, doch wie gewohnt die Jacke mit Kapuze zu tragen, doch warum sollte man auf ES auch hören? Nass werden schadete ihm ja schließlich nicht, viel schlimmer waren die Schwankungen selbst. Gewisse Wetterfühligkeiten verursachten starke Kopfschmerzen und ES begann das Experiment, wieviel Flüssigkeit man trinken kann um diese Schmerzen dadurch abzuschaffen. Er wollte nicht direkt wieder zu den Tabletten greifen.

II. Die Fernsehzeitung brachte Neuigkeiten. ES war klar, dass man an einem Dienstag Abend außerhalb von Fußballturnieren nicht auf viel hoffen durfte, aber darum ging ES auch gar nicht. Ein neues Wort tauchte auf, und ES machte ihn neugierig. Schmonzette. ES kam ihm bekannt vor und er konnte sich auch in etwa zusammenreimen was ES bedeuten soll, aber trotzdem machte ES neugierig. Er wollte wissen wie ES denn nun genau definiert ist. Der Duden gab Antwort:  „wenig geistreiches [kitschiges] Stück, albernes Machwerk“. Er schmunzelte, bei dem Titel „Wenn Liebe doch so einfach wär'“ konnte ES auch gar keine andere Definition geben.

III. ES war klar, dass ES ein Problem gab. Das konnte doch nicht alles sein? Wetter, Fernsehen, ES. Etwas zog auf, von dem er noch nichts genaues wusste. Ob ES mit den letzten Ereignissen zusammenhing? Das würde sich bald herausstellen. Die X-Box stellte sich nicht als die erhoffte Entspannung heraus. TV am Nachmittag traute er sich nicht. Irgendetwas musste ES doch geben?

IV. ES gab etwas.

V.

 

Morgenspaziergang

Ich verließ das Haus für mein einziges Seminar an diesem Tage. In der U-Bahn Station teilt mir die freundliche Anzeigetafel mit, dass ich noch 4 Minuten zu warten habe. Pflichtbewusst setze ich mich auf die Bank um die Lektüre der heutigen Sitzung durchzugehen. Da selbige in der letzten Woche leider wegen Krankheit entfallen musste (Dozent war krank, nicht ich.), blickte ich in den Seminarplan um dann, eine Sitzung zurückgehend, das aktuelle Thema zu finden. Beim Eintrag „24.05“ lächelte mich ein „entfällt!“ an.

Ich winkte der ankommenden Bahn und macht mich auf den Heimweg.

WoW als Bauer und Fürst

Das bisherige „Premium“ Angebot von Blizzard für WoW umfasst Zugriff auf den Gildenchat und das Auktionshaus von überall, also auch über HandyApp usw. Dies sind Zusatzangebote die man als unbeteiligter nicht wirklich spürt; sie sind da, ok, aber das war es auch schon. Die „VIPs“ können in dem Sinne nicht mehr in dem Spiel.

Ebenso verhällt es sich mit Mounts oder Pets die gegen echtes Geld zu erwerben sind. Man kann sie haben, aber sie „bringen“ nichts. Man kann dadurch nicht zwei Pets aktiv haben, und die Auswahl an Mounts und Pets ist auch so schon groß genug.

Nun aber will Blizzard einführen, dass Leute mit Premium-Feature eine neue Macht erhalten, die „normalen“ Spielern nicht zur Verfügung steht. Realmübergreifendes Einladen in Gruppen für 5er Instanzen. Es geht hier weniger um ein nicht ganz so wichtiges Feature, auf das bisher auch gut verzichtet werden konnte, sondern darum, dass es damit Spieler geben wird die etwas können, was Normalzahler nicht können.
Bedenkt man dabei, dass auch der Normalzahler schon bis zu 13€ im Monat zahlt, sind 16€ für Normal+Premium schon ordentlich im Monat.
Genauer gesagt sind 16€ damit nichts anderes als der Normalpreis geworden um alles im Spiel nutzen zu können. Wenn man auf einzelne, bisher nur eine, „Macht“ in dem Spiel verzichten kann zahlt man den „Sparpreis“ von 13€.

Ich sehe hier das Problem, dass Blizzard es versäumt eine generelle Preisanpassung vorzunehmen und lieber neue Proteststürme auslöst. Wie wäre es mit „WoW-SparMenü“ für ~9€ und ein „WoW-Maxi“ für 13-16€? Auch sowas sollte wirtschaftlich möglich sein. Niemand kann sagen, ob es bei der einen Ingamemacht bleiben wird, und genau hier sehe ich die große Gefahr.

Gruppenstudieren

Wieder mal Gruppenarbeit. Er will uns mehr zum Arbeiten bringen, sagt der Dozent. Als ob es nicht arbeit genug wäre, um 8 Uhr zu einem Seminar zu erscheinen. Er sollte froh sein, dass überhaupt wer kommt. Und nicht den letzten Rest vergraulen.

Natürlich zog sich die „in der ersten Hälfte abschließen“ Gruppenarbeit über das ganze Seminar; dazu durften wir noch rumlaufen, Sachen an die Wand kleben und alle davor stehen und staunen. Mit dem großartigen Ergebnis, dass der Rest von meinem Kaffee an meinem Sitzplatz (mit Lehne) langsam in seinem Becher vor sich hin erkaltete. Was hat „Gruppenarbeit“ überhaupt mit „Studieren“ zu tun?

Kundenbindung geht anders!